Die Haltung von Kaninchen basiert auf ein paar Regeln, die beachtet werden müssen, damit die Tiere sich wohlfühlen. Leider werden hier viele Fehler gemacht, die dann schnell zu Krankheit oder Tod der Tiere führen oder das Zusammenleben mit den Tieren unangenehm gestalten.
Handelsübliche Käfige und Ställe sind NICHT groß genug. Schon lange, und dies wissen bisher nur wenige (potenzielle) Halter, gibt es eine gesetzliche Festlegung für die Mindestgröße von Gehegen für Kaninchen in Privathaltung (Für Züchter gelten andere Maßstäbe und diese sind 2025 auch noch nicht aktualisiert und im “Umbruch”).
Nach dem TVT (Stand September 2019) sollen zwei Kaninchen in Privathaltung mindestens 6 m² Fläche zur ständigen Verfügung haben und die Höhe dabei so gestaltet sein, dass sich alle Tiere „problemlos auf voller Höhe strecken können“. Bei Kaninchen bis 5,5kg sollen dies mindestens 80cm sein (gemäß Tierhalteverordnung Stand 2024). Kann kein regelmäßiger Auslauf gewährleistet werden, so wird die Grundfläche auf 10 qm gesetzt.
Da Kaninchen Gruppentiere sind, dürfen sie nicht allein gehalten werden. Gruppen sind mit 20% Aufschlag auf die Grundfläche je weiterem Tier zu berücksichtigen. Eine 2. Ebene und Auslauf zählen nicht zur Grundfläche. Ruhebretter sind, ebenso wie ausreichend viele Rückzugsmöglichkeiten, vorgeschrieben. Bedenken Sie die Hauptaktivitätszeit der Tiere (Kaninchen sind in der Dämmerung aktiv, halten am Mittag gerne Siesta). In der Natur hat jedes Kaninchen seinen eigenen Bau, oft mit mehreren Eingängen. Dies ist bei der Anzahl und Konstruktion der Rückzugsmöglichkeiten zu beachten.
Da die Tiere Phasen haben können, in denen sie kein weiteres Tier in „ihrem Bau“ dulden, muss für jedes Tier mindestens ein weiterer Unterschlupf zu Verfügung stehen. So sollten am besten ca Zwei Unterschlupfmöglichkeiten pro Tier vorhanden sein. Das relativiert sich bei einer größeren Gruppe — angenommen man hat 20 Kaninchen in einer Großgruppe, dann benötigt man nicht gleich 40 Unterschlupfmöglichkeiten.
Weiterhin ist zu beachten, dass bei der Konstruktion des Geheges eine gewisse Mindesttiefe eingehalten werden muss, damit die Tiere sich mit genügend Abstand ausweichen können. Auf schmalen Flächen können die Tiere nicht gut auf Konflikte untereinander reagieren oder miteinander kaninchengerecht interagieren. Auch das Schlagen von Haken ist auf kleinen Flächen nicht möglich. Sogar der Ausbau mit Ebenen und Unterschlupfmöglichkeiten gestaltet sich schwierig, wenn am Stall nur ein “Schlauch” als Gehege steht.
Auf keinen Fall sollen die Tiere in Ställen aus Kunststoff leben; auch Rückzugsmöglichkeiten nicht. Kunststoff ist nicht atmungsaktiv und kann zur Gefahr für das Tier werden (statische Aufladung des Fells, Schimmel-Bildung, Hitzetod, sogar einfaches Steckenbleiben in Tunneln ist möglich).
Ein Selbstbau des Stalls/der Voliere bietet sich unter all diesen Gesichtspunkten an, da kein Produkt auf dem freien Markt die Anforderungen genau erfüllt (oder es muss gebastelt werden). Dieser kann an die Tiere und in die passende Umgebung nach eigenen Wünschen angepasst werden. Dies steigert die langjährige Freude an der Kaninchenhaltung erheblich. Alternativ zum kompletten Selbstbau, bietet sich auch ein Umbau eines Garten- oder größeren Kinderspielhäuschens an. Diese müssen aus Holz sein — und einen (Holz) Boden! besitzen. Je nach Größe muss eine gesicherte Voliere angeschlossen sein.
Ein möglicher Weg für ein Basisgehege zur Haltung von zwei Kaninchen ist, einen möglichst großen Kaninchenstall (doppelstöckig, also zwei Schubladen; eine oben / eine unten, mit mind. 70 cm Tiefe Innenmaß — in Innenhaltung nicht zwingend nötig, Ebenen mit Unterschlupfmöglichkeiten / Häusern sind ausreichend) mit einem angeschlossenen Gehege mit passender Höhe (mind. 80 cm) und Grundfläche zu verbinden.
Bei Außenhaltung ist darauf zu achten, dass das angeschlossene Gehege auf festem Bodengrund steht. Dies kann mit Steinplatten bewerkstelligt werden. Eine Wiese oder ähnlicher Boden ist tabu! Die Wiese wächst dort nicht, wird schlammig, auch bei einem guten Dach — Wasser sucht sich seinen Weg…
Bei ungeeignetem Bodengrund kann es bei den Tieren zu Kahlstellen, einer Pilzinfektionen und Entzündungen kommen. Fester Boden (Keine Erde, kein Sand!) schützt außerdem vor dem Durchgraben der Kaninchen bzw. eines Fressfeindes (Ratten, Marder, Füchse, Waschbären usw.) und bietet eine natürliche “Nagelpfeile”. Wenn ein Krankheitsfall eingetreten ist, ein Tier ggf unbekannt verstorben und es muss für Hygiene gesorgt werden, sind Platten leichter zu desinfizieren. Erde / Sand müsste komplett ausgetauscht werden auf etwa mind. 1–2 Meter tiefe.
Der (Volieren)-draht muss punktverschweißt, rostfest, viereckig (kein sechseckiger „Hasendraht“) und mit einer Maschenweite von empfohlen 16x16mm (12x12mm gilt als mäusesicher, ist aber schwerer zu verbauen) sein, damit es sicher ist. Die Stärke sollte bei über einem Millimeter liegen.
Wer sich für eine begehbare Voliere entscheidet, kann sich überlegen diese für mehrere Tiere auszurichten. Das hält auch die Option offen eine bereits bestehende Gruppe bei Übernahme nicht trennen zu müssen. Ebenso ist eine Gruppe im Sozialverhalten schöner zu beobachten und die Tiere können sich auch mal aus dem Weg gehen. Und wenn die Zeit für ein Tier aus der Gruppe gekommen ist über die Regenbogenbrücke zu gehen, sind die zurückgebliebenen Tiere nicht allein.
Vergessen Sie auch nicht das Dach, welches nicht aus durchsichtigen Platten bestehen darf (möglicher Hitzschlag, da sie sich vom Material her stärker aufheizen, zu hell für dämmerungsaktive Fluchttiere). Das Dach ist wichtig um vor direkter Sonne, direktem Regen und Hagel zu schützen.
Das ist zudem auch der Grund, weswegen Balkone sowie sonnengeflutete Terrassen kein geeigneter Standort sind. Die Umgebung heizt sich zu stark auf. Zu viel Sonneneinstrahlung kann auch zu übermäßigem Fellwechsel führen, dem die Tiere in der Natur im Bau entgehen würden. Im Winter “unpraktisch”.
(In der Zeit, in der nicht nur Vögel und Hühner regelmäßig eingestallt werden müssen, sogar Tauben inzwischen darunter fallen und auch die Vogelgrippe auf immer weitere Tiere “geht”, wird es sicher nicht mehr soll zu lange dauern, bis d auf die Idee kommt, dass auch Kaninchen eingestallt werden müssen (auch wenn sie nicht passende Wirte sind). Hier reicht das Dach mit überstand und der Volierendraht aus. Es darf von oben nichts hinein gelangen und kein Vogel durchs Gitter passen — somit wäre das dann auch abgedeckt und hat vorausschauend einen weiteren Pluspunkt)
In einer großen Voliere kann ein Doppelstock-Stall auch als Schutzhütte umfunktioniert werden. Auch (weitere) Ebenen sind möglich, besser nötig (sie bieten zwar keine Grundfläche, nutzen aber “Wohnfläche” gut aus), um v.a. im Winter nicht auf dem kalten Boden sitzen zu müssen, weitere Rückzugbereiche zu schaffen oder im Sommer in luftiger Höhe ruhen zu können. Die Ebenen können einfach gestaltet sein, es bietet sich jedoch eine abwechslungsreiche Landschaft (Rückzugselemente, Tunnel, Häuschen) über eine größere Fläche an. Und die Tiere lieben es , hin und her zu hüpfen und außerdem auf erhöhten Punkten zu liegen (Beispiel siehe “unsere Voliere”)
Hinweis: Die meisten Ställe haben eine Leiter, die viel zu steil ist. Oft verletzen sich die Kaninchen und brechen sich dabei eine Zehe oder eine Kralle raus. Lebensgefährliche Verletzung sind seltener, aber schon vorgekommen.
Tipp: Entfernen Sie die Leiter am besten und ersetzen diese durch ein passendes waagrecht befestigtes Brett oder ein Haus mit Flachdach, damit die Tiere auf dieses hüpfen und dann in das nächste Stockwerk springen können. Platztechnisch hat man ein oder zwei Unterschlupfe geschaffen und trotzdem eine “Treppe”.
Voliere aus einem Carport: Carports (oder auch Pergola) sind manchmal zu attraktiven Preisen im Angebot. Die Grundfläche für ein Auto und das für zwei Kaninchen sind sich recht ähnlich. Somit bietet sich ein günstiges Fertigbauteil als Grundgerüst für eine Voliere an, bei den oft das Dach schon dabei ist.
Bei der Innenhaltung sind einige besondere Aspekte im Zusammenleben mit den anderen Hausbewohnern zu beachten. Die Kaninchen sind vor anderen Tieren im Haushalt zu schützen, wenn Hunde, Katzen oder ähnliche Tiere im Haushalt leben.
Die Tiere müssen von Lärmquellen wie Fernsehegeräten oder anderen technischen Installationen isoliert werden. Mit Ihren Ohren hören sie , einfach ausgedrückt, 10 x lauter…
Die Tiere können alles anknabbern. Seien es Fußleisten, Kabel, Isolierung, …
Deswegen muss der Bereich, in dem sich die Tiere aufhalten, abgeschirmt sein, so dass die Tiere sich nicht verletzten oder vergiften können, und keine unerwünschten Schäden auftreten. Aufgrund der Dämmerungs- und teils Nachtaktivität von Kaninchen sind diese nicht in Schlafräumen zu halten. Das kann uns Menschen ziemlich stören — ich spreche aus Erfahrung 😅. Im Grunde eignet sich nur ein Kaninchenzimmer oder zur Not eine Abtrennung in einem Büro oder einem ähnlich ruhigen Zimmer.
In einem Kaninchenzimmer kann auch ein Schreibtisch oder etwas ähnliches stehen, damit die Kinder sich in der Umgebung der Kaninchen aufhalten, z.b. Hausaufgaben, und die Tiere so mehr Kontakt zum Menschen haben. Natürlich können die Tiere auch so gesucht werden, man setzt sich auf einen Hocker oder einfach auf den Boden — gerne mit Buch. Die Tiere kommen dann meistens auch zu einem.
Die freie Wohnungshaltung lehnen wir ab. Die Tiere können kein festes Revier bilden (das Revier wird innerhalb der Wohnung aufgeteilt oder zerschnitten) das Risiko von Verletzungen ist hoch und eine Vergesellschaftung mit einem neuen Partnertier ist nur schwer bis gar nicht möglich. Zudem leben die Tiere auf so einer großen Fläche, dass die Strukturen so unklar sind, dass sie sich aus dem Weg gehen und nicht miteinander interagieren. Ggf treten sogar richtige Kämpfe, mit teils bösen Verletzungen, untereinander auf, wenn sie sich begegnen — es sind fremde, kein Paar, keine Gruppe. Sie können dadurch “Vereinsamen”.
Die Kaninchen dürfen nicht in Zugluft stehen, nicht direkt an Türen oder Fenster , direkte Heizungsluft ist ggf ebenfalls schädlich. Direkte Sonneneinstrahlung sollte nicht oder nur kurze Zeit (Winter anderer Sonnenstand) am Tag der Fall sein. Ggf. durch Installationen genug zusätzlich Schatten schaffen.
Gestaltungsmöglichkeiten eines Kaninchenzimmers: Käfigschale, Toiletten, Häuschen, Tunnel, Ebenen oder andere Installationen sind möglich. Auch hier. Ruhig etwas die Höhe ausnutzen und Ebenen schaffen — sie lieben es 😉
Vorsicht bei der Absicherung der Tiere. Kaninchen sind wahre Hüpfer und springen aus dem Stand bis zu 120 cm hoch. Viele erhältliche Elemente sind leider nicht hoch genug, um das Überspringen zu verhindern. Ein paar längere Leisten zu einem Rechteck zusammengebaut, mit Draht versehen, dient in passender Höhe als Absicherung.
Ein Risiko sollten Sie bei der Innenhaltung bedenken: Einstreu, Stroh und Heu kann auch die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen und auf lange Sicht können Allergien entstehen.
Frischwasser aus Tränken/Näpfen, Heuraufen sowie Futternäpfe. Eine (viereckige) Toilette mit Einstreu ist optional und bietet eine Erleichterung der Reinigung. Des Weiteren ist eine Buddelkiste für viele Kaninchen eine Beschäftigungsmöglichkeit, jedoch abhängig von weiteren Möglichkeiten (Z.B. Buddeln im Auslauf durch eine spezielle Buddelkiste oder ein “Beet” im Garten, Platzangebot) optional und somit in der Voliere nicht unbedingt notwendig. Ständige Buddel-möglichkeit kann bei Weibchen auch den Trieb fördern. Also gerne nur auf den Auslauf beschränken.
Unsere Voliere
Abgegrenzt mit Rasenkantensteinen füllten wir Schotter und Splitt hinein, um ein passenden Untergrund für die Platten zu schaffen. So entstand ein stabiler Untergrund, der sich von Ratten nicht so leicht untergraben lässt, die Platten über die Zeit nicht verrutschen und die Tiere nicht entkommen, aber auch keine potentiellen Fraßfeinde hineingegangen können. Wir wählten einen Rahmen aus Aluminium — weil zur Zeit des Kaufes das Material fast genauso viel gekostet hätte, wie Holz — aber langlebiger (nahezu unzerstörbar) und wieder verwendbar ist. Viiiele Arbeitsstunden, kleine Wunden und Klein Materialen , wie auch Punkt verschweißter Volierendraht 12 x 12 ; dicke 1 mm , später, waren die ersten Seiten der Voliere geschlossen. Dachplatten in ca. 2 m Höhe schützen vor der Sonne , direkte Hitze und natürlich vor direktem Niederschlag.
Wir haben uns dazu entschieden eine Art U- Form (ca 60 cm Höhe) für die Ebenen zu wählen, um möglichst viel Platz nach oben auszunutzen und somit Raum für Rückzug etc zu schaffen. Daher auch die Wahl eines Häuschen-komplexes: es bietet ähnlich wie ein Stall trockenen, geschützten Unterschlupf und zugleich eine Treppe (je ca. 30 cm) — diese sind recht leicht zu erklimmen — ohne als Ebene Platz zu verschwenden. Im Moment (Bilder) dienen noch kleine Ställe als zusätzliche Häuschen und Rückzug, weiterhin sind jedoch auch selbstgebaute Häuschen enthalten. Die kleineren sind ohne Boden und stehen auf den Ebenen oder in Käfigschalen (eingestreute Käfigschalen, verteilt, als WC und “Kuschelplatz” mit anderen, aber auch in der kalten , feuchten Zeit als trockener, nicht so kalter Raum), mit Boden und kleinen Füßchen etwas größer, auch der Häuschen-komplexes, für den Steinboden ( bietet ebenfalls trockenen und “warmen” Rückzug). Der Häuschen-komplex hat in den größeren Teilen je zwei Ein-/Ausgänge. Die (Puppen-) Bettchen sind knuffig und werden sehr gut angenommen. In dem Doppel Stock Bett hockten schon einmal 6 Kaninchen drin. Je drei oben und unten 🤭
unten links ist noch ein Bereich entstanden, der eingestreut ist, sowas ähnliches wie ein Stallboden oder mega Käfigschale. So gibt es nochmal einen weiteren Bereich , um sich zu erleichtern oder etwas weniger kühl zu sitzen. Hier kann im Winter eine Holzplatte vorgestellt werden, um quasi eine Art Stall/ Schutzraum zu haben.













Da im Internet Bilder etc Urheberrechtlich geschützt sind, darf ich diese auch nicht nur mal zur Erklärung und als Beispiele verwenden, sondern nur eigenes (das natürlich begrenzt ist). Das gebe sonst ordentlich Ärger und satte Geldstrafen… Unter uns im “Gespräch” können wir uns mit Beispielen jedoch austauschen — zu finden sind viele Bilder ja ganz leicht 😉
“KI” Bilder sind inzwischen ja auch möglich, allerdings ist das mit der Genauigkeit nicht so dolle. Ich Versuche es dennoch einmal und hoffe, dass die Visualisierung mit dem Text verständlich herüber kommt.


Oberes Bild (großes Gehege mit viel Platz oder auch für mehrere Tiere):
was hier noch nicht so gut ist bzw verbessert werden kann:
Das Haus hinten links kann ein Flachdach besitzen , damit sich Kaninchen drauf setzen können (optional). Der Weg dorthin sollte nicht aus einer Weidenbrücke bestehen, das wäre auf der Höhe etwas arg instabil und gefährlich (Sturz). Das “Laufbrett” dahin kann verlängert werden, sodass die Tiere den niedrigen unterschied durch einen Hüpfer überwinden. Alles kann seitlich gegen einen Sturz abgesichert werden, wie bei uns.
Rechts kann eine Schutzwand sein oder die Voliere befindet sich an einer Hauswand. Das bietet Witterungsschutz. Außerdem fehlt noch etwas mehr an Ebene, die Schutzhäuschen beinhalten, die im Winter nicht auf dem kühlen Boden stehen (natürlich kann man auch Häuschen mit Brettern versehen, für ein schützenden Boden, wie wir 2 haben, oder Käfigschalen aufstellen, in denen sich die Häuser mit Einstreu befinden). Zusätzlich können natürlich auch Weidenbrücken , Tunnel etc hingestellt werden, ein Puppenbett ist ebenfalls möglich, wird ja gut angenommen. Sind mehrere Tiere in der größeren Voliere, bieten sich am Boden und auf der Ebene große Häuser bzw “Hundehütten” / Ställe an, sodass sich jeder bei Kälte / Sturm auch mal mehrere Tage ausreichend zurückziehen kann, ohne mit anderen Tieren im Streit aneinander zu geraten oder Platz einbüßen zu müssen. Der Stall hinten rechts ist in der Tiefe zu schmal und unten offen, darunter sollte ein Brett liegen oder sich ebenfalls eine “Schublade” / Boden befinden. Die Mitte ist niedlich — grünes bleibt nicht grün und ist vll eher etwas für ein Wachtelgehege. Es darf aber gerne regelmäßig Kraut eingepflanzt werden. Bäume oder Sträucher werden kaum dort leben können. Empfehlenswert ist in jedem Falle diese “Häuschen Landschaft” so zu gestalten, dass es klappbare Deckel gibt, sodass man ggf an ein Tier kommt. Für den Winter ist es ratsam auch hier einen Boden zu haben. Variiert werden kann es aber damit, dass einfach nur ein Brett darunter gelegt wird. So “isoliert” es die Kälte im Winter für den Boden und kann im Sommer entnommen werden, sodass dann der Boden kühlt und ggf einfach mit einem Wasserschlauch “durchgespült” wird (für “faule” *hust, hust).
Das untere Bild:
meiner Meinung nach stört der Stall hinten rechts, weil man schlecht dran kommt zum sauber machen. Es kann gerne durch eine Art Regal ersetzt werden, sodass man dort noch ein Häuschen drin hat und besser dran kommt. Ideal ist die Öffnung in der Wand auch nicht. Die Schutzwand soll ja schützen… Ein Regal, wie angesprochen , wäre da vll ganz gut. Die Rampe vorne ist mir zu steil, das kann man aber mit einem Häuschen darunter ändern. Generell fehlt noch etwas “lebendiges” in Form von mehreren Unterschlupf Möglichkeiten, wie Häuschen, Brücke, ggf Puppenbett — ja, Natürlich bleibt das Puppenbett optional und ist nur ein Beispiel für Interior.
Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen.
wer gerne bereit ist (ohne Namensnennung für den Datenschutz selbstverständlich) sein Gehege zur Verfügung zu stellen, ist dankend dazu eingeladen mir Bilder zukommen zu lassen 😁
Dabei ist es egal, ob sie gut oder weniger gut sind — jeder soll gratis davon (ggf auch von Ideen) profitieren können, damit eine Aufklärung möglichst viele Halter , Liebhaber ‚auch gerne Züchter, erreichen und die süßen gut und sicher leben können 🙂
Über Ihre Unterstützung freuen wir uns — Danke!